Friday, October 17, 2008

Das Bild unseres Herrn Jesus Christus

wie es - nach dem hl. Leichentuch in Turin - in Wirklichkeit gewesen sein mag

"Du bist der Schönste unter den Menschenkindern." (Ps. 44,3.)

Antlitz Christi nach dem Grabtuch von TurinDas in Turin aufbewahrte Leichentuch ist jenes, in das Joseph von Arimathäa und Nikodemus den hl. Leichnam Jesu einhüllten. (Joh. 20, 40.) Zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde es aus dem Orient nach Europa gebracht. Es ist Eigentum des Hauses Savoyen und wird in einer Kapelle zu Turin aufbewahrt.
Auf dieser ehrwürdigen Reliquie sehen wir den Leichnam unsere Herrn Jesu Christi zweimal eingeprägt. Das eingeprägte Bild zeigt sich wie ein photographisches Negativ. Durch photographische Aufnahme erhielt man ein positives, zuverlässiges Bild des heiligsten Antlitzes. In diesem Bilde besitzt die christliche Kunst ein Urbild der unvergänglichen Schönheit des Körpers und Antlitzes Jesu. Fortan wird sie jedesmal, wenn sie unseren göttlichen Erlöser darstellen will, dieses einzige und wahre Dokument zu Rate ziehen müssen, wird sich von ihm tief durchdringen lassen und aus ihm ihre Inspiration nehmen.
So handelte eine begnadete Künsterlerin, die Dominikanerin Schwester Imelda, die das Bild des heiligsten Antlitzes auf dem heiligen Leichentuch lange und genau studierte und dann nach diesem wahren Abbilde ein Antlitz Jesu malte, wie es in Wirklichkeit gewesen sein mag, als er auf Erden wandelte. Fürwahr! Ohne zu übertreiben,dürfen wir wohl sagen: "Das ist das wahre Porträt unseres gütigen Erlösers."
Dieses Bildnis Jesu, nach dem des hl. Leichentuches gemalt, stimmt auch genau zu der Beschreibung, die uns die meisten hl. Schriftsteller dr ersten Jahrhunderte der Überlieferung gemäß geben. Alle sind darin inig, dass seine Gestalt über das Mittelmaß hinausragte, dass seine Haltung sicher und edel, seine Stirn klar und heiter, sein Auge klar, lebhaft und durchdringend war, von einer Anmut und Reinheit, dass seblst seine Feinde dessen Zauber empfanden, kurz, ein Antlitz von unendlicher Anmut mit feinen ebenmäßigen Zügen. Die Haare waren fast blond, in der Mitte der Kopfes gescheitelt und an den Seiten herabfallend, wie die Nazarener es trugen. Der Bart etwas dunkler, in der Mitte geteilt. Die Stimme wird als klar, volltönend und gleichzeitig sehr sanft geschildert. - "Er war der Schönste unter den Menschenkindern." (Ps. 44, 3.)
Die Mehrzahl der hl. Väter, z. B. der hl. Basilius,der hl. Cyrillus von Alexandrien, die hl. Ambrosius und Augustinus, der hl. Fulgentius, der hl. Johannes Chrysostomus haben die Schönheit Christi anerkannt und gepriesen. Sie brachten sie meistens in Verbindung mit seiner Gottheit, die seine heilige Menschheit durchdrang und durch sie hindurchschimmerte.
Der hl. Thomas gibt für diese persönliche Schönheit Christi unwiderlegliche philosophische Gründe an: "Christus hat", so erklärt er, "die Schönheit besessen, die seiner Stellung und der Ehrerbietung, die diese erheischt, angemessen war. Er hat einen Leib und ein Antlitz gewählt, wie es dem von ihm gewollten Ziele entsprach, oder anders ausgedrückt, er hat einen körperlichen Organismus gewählt, dem an absoluter Vollkommenheit nicht das Geringste mangelte. Sein Ziel war nämlich, die Menschen zu unterrichten und für Gott zu gewinnen, indem er sich selbst zum Lehrer machte. Wer aber wüßte nicht, das die körperliche Schönheit das geeignetste Mittel und so zu sagen das mächtigste Werkzeug des Wohlwollens ist, durch das man die Gunst der Hörer gewinnt?"
"Diese Schönheit", schreibt A. Loth, "die David in den Psalmen und Salomon im Hohenliede gepriesen hat, ist nicht allein die ausgezeichnete Feinheit der Züge, nicht der Adel der Gesichtsbildung, die Anmut der Person; weit mehr noch ist es für innere seelische Schönheit, die nach außen durchschimmert und der äußeren Schönheit einen edleren Glanz verleiht."
Interessant ist im Anschluss hieran eine Beschreibung der Person Jesu Christi zu lesen, die sich in einem seit dem 11. Jahrhundert bekannten und lange für echt gehaltenen apokryphen Dokument befindet. Es ist dieses ein Brief an den römischen Senat, den ein gewisser Publius Lentulus, der zur Zeit Statthalter von Judäa und Freund des Pontius Pilatus war, oder auch Pilatus selbst, verfasst haben soll:
"Es erschien in diesen Tagen ein sehr tugendhafter Mann, namens Jesus Christus, der jetzt noch unter uns lebt und von den Heiden als ein Prophet der Wahrheit angesehen, von seinen eigenen Jüngern aber Gottes Sohn genannt wird. Er erweckt die Toten und heilt alle Arten von Krankheiten. Ein Mann von etwas großer und stattlicher Figur und sehr ehrwürdigem Aussehen, so dass die, die ihn sehen, ihn sowohl lieben als fürchten müssen. Sein Haar hat die Farbe einer völlig reifen Haselnuss, bis zu den Ohren beinahe glatt, von da abwärts etwas gelockt, über seine Schultern wallend und von mehr orientalischer Farbe, es ist nach Art der Nazarener in der Mitte gescheitelt. Seine Stine ist sehr offen und glatt, sein Gesicht ohne Flecken oder Runzeln, schön, von angenehmem Rot; - Nase und Mund sind so geformt, dass nichts daran zu tadeln ist; - der Bart ist etwas stark, in der Farbe gut zu den Haaren passend, von nicht sehr großer Länge; seine Augen sind grau, klar und lebhaft. Sein Körper ist wohlgeformt und straff, seine Hände und Arme proportioniert. Im Tadel ist er furchtbar, im Ermahnen freundlich und einnehmend, im Reden mäßig, weise un bescheiden, vermischt mit Würde. Niemand kann sich erinnern, ihn lachen gesehen zu haben, aber viele sahen ihn weinen. Er ist schön unter den Menschenkindern."

Mit kirchlicher Druckerlaubnis.
(Aus "Mut, Das heilige Leichentuch und das heiligste Antlitz unseres Herrn Jesu Christi". 96 Seiten, 30 Bilder mit Gebetsanhang. St. Josephs-Verlag in Reimlingen, Bayern.)

Monday, March 17, 2008

Unsere Liebe Frau von Aglona, Lettland

Unsere Liebe Frau von Aglona, Lettland

Siehe dazu den Wikipedia-Artikel: Roman Catholic Diocese of Rēzekne-Aglona

Friday, March 07, 2008

Ich bin das Licht der Welt

Das Licht der Welt

Wednesday, February 13, 2008

Notre-Dame de Santa Cruz, Oran, Algérie, et Nîmes, France

Notre-Dame de Santa Cruz, Oran / NîmesLors de la terrible épidémie de choléra dans les années 1847, suite à une sécheresse dramatique de plusieurs mois, condamnant les populations d'Oran à des conditions de survie précaires, privation d'eau, de nourriture... ravageant la ville depuis des semaines et emportant la région avec une cruauté sans pareil, Monseigneur l'Evêque d'Oran pris l'initiative de mener en procession la statue de la Vierge suivie par toute la ville juqu'au sommet de la colline d'Oran, nommée Mont de Murdjajdo.
Toute la foule implorait la Sainte Vierge pour la voir ramener la pluie par sa bonté. Suite à cette procession, la pluie se mit à tomber à nouveau et le choléra quitta la ville d'Oran ainsi que la région. En hommage à ces miracles, une chapelle fut construite sur la colline au pied du fort de Santa Cruz.
La colline est appelée communément Santa Cruz, à cause du fort du même nom, bâti par les Espagnols au 15 è siècle pour protéger la ville. Cette chapelle accueillit la Statue de la procession bénéfique, en son sommet. Malheureusement, frappée par la foudre à plusieurs reprises, il fallut abriter la vraie statue ouvragée en bois à l'intérieur et faire installer une copie à l'extérieur. Les vues d'Oran sont souvent présentées sous la protection de Notre Dame de Santa Cruz, patronne de la ville. Chaque année à l'Ascension, les Oranais et leurs voisins (10 000 personnes) partaient escalader ces sentiers pour Le pélérinage, certains faisaient le voeu de grimper les sentiers rocailleux sur les genoux et le faisaient en implorant une grâce surtout pendant les guerres. Familles rassemblées par cette marche, enfants emplis de joie, rires, patés de frita, et messe solennelle au sommet constituaient les images les plus colorées et heureuses de l'Année religieuse. L'allégresse de cette journée toujours mémorable trouve un écho formidablement immédiat dans les récits de ses acteurs! La Statue de Notre Dame de Santa Cruz a été rapatriée avec grand soin à Nîmes où une véritable chapelle fût installée dans une grotte. C'est désormais un lieu de pélérinage qui revêt également une mission de rassemblement fraternel. A noter les plaques nombreuses dédiées à la Sainte Vierge d'Oran pour la remercier de ses miracles, et scellées sur les parois de cette grotte, saisissant le passant.

Catherine (texte recueilli sur le site http://piedsnoirs.org/)

Voir aussi:
Sanctuaire de Notre-Dame de Santa Cruz
Pèlerinage à Notre-Dame de Santa Cruz, Nîmes (video)
Oran - "El Bahia"