Wednesday, May 30, 2007

S. Dominic, S. Angelo, S. Francis

Passing the night at St. Sabina in prayer and spiritual conference.

Monday, May 28, 2007

Sanctus Benedictus Abbas principalis totius Europae Patronus

„Fuit vir vitae“ – Antiphon zur Vigil und Psalm 27
Fuit vir vitae venerabilis gratia abbas Benedictus.
Er war ein Mann des ehrwürdigen Lebens durch Gottes Gnade – Abt Benedikt.
1. Dominus illuminatio mea et salus mea, quem timebo
Dominus protector vitae meae, a quo trepidabo?
1. Der Herr ist mein Licht und mein Heil: wen sollte ich fürchten?Der Herr schützt mein Leben: vor wem sollte ich bangen?
2. Dum appropiant super me nocentes, ut edant carnes meas: qui tribulant me inimici mei, ipsi infirmati sunt et ceciderunt.
2. Dringen Frevler auf mich ein, mich zu verschlingen: meine Bedränger und Feinde, sie straucheln und fallen.
4. Unam petii a Domino, hanc requiram, ut inhabitem in domo Domini omnibus diebus vitae meae; ut videam voluptatem Domini, et visitem templum eius,
4. Eines erbat ich vom Herrn, danach verlangt mich: im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens, die Freundlichkeit des Herrn zu schauen und nachzusinnen in seinem Tempel.
5. Quoniam abscondit me in tabernaculo suo, in die malorum protexit me in abscondito tabernaculi sui; in petra exaltavit me.
5. Er birgt mich unter seinem Dach am Tag des Unheils, er beschirmt mich im Schutz seines Zeltes, er hebt mich empor auf den Felsen.

„Fuit vir vitae“ – Responsorium prolixum
Fuit vir vitae venerabilis gratia dei Benedictus;
et nomine ab ipso pueritie suae tempore cor gerens senile, etatem quippe moribus transiens
nulli animum.

Er war ein Mann des ehrwürdigen Lebens durch Gottes Gnade – Benedikt;
und dem Namen nach trug er schon seit frühester Kindheit das weise Herz eines Alten,
führte freilich sein Leben in Sittlichkeit und gab seinen Sinn keiner Begierde hin.
Despexit igitur, quo temporaliter libere uti potuisset, sancte conversationis habitum
quesivit.

Er verachtete also, was er in der Zeitlichkeit hätte frei genießen können und suchte lieber
die Form heiligen Lebensführung.

„O beati viri Benedicti“ – Responsorium prolixum
O beati viri Benedicti sancta preconia, o inaestimabilis dilectio caritatis, qui dum saeculi
pompa contempsit aeterna vitae coniunctus est; cui vivere Christus fuit et mori lucrum.

O heiliger Ruhm des seligen Mannes Benedikt, – o unschätzbare Liebe der Nächstenliebe –; er
hat, während er die Pracht dieser Zeit verschmähte, ins ewigen Leben Eingang gefunden; ihm war Christus Leben und Sterben ein Gewinn.

Wednesday, May 23, 2007

Sankt Magdalena

Welch ein Glück war dir verliehen
Schon in dieser Erdenfrist,
Reuig durftest du einst knieen
Vor dem Heiland Jesu Christ.

Durftest mit der Buße Sehnen
Nahen ihm, dem Gotteslamm,
Und mit wahrer Reue Tränen
Seine Füße fromm umfahn.

Der uns alle kam zu retten
Als ein guter treuer Hirt,
Löste auch die Sündenketten
Deiner Seele, weit verirrt.

An dem ersten Ostermorgen
Eiltest du zum Garten hin,
Mit der Liebe treuem Sorgen
An dem Grab des Herrn zu knien.

Welche Freude, dort zu finden
Den verklärten Herrn und Gott,
Der dir selber wollte künden,
Daß erstanden er vom Tod.

Bitt für uns, daß wir hienieden
Folgend dir, o Büßerin,
Kosten schon den Herzensfrieden,
Der der Buße wird verlieh'n.

Mit Druckerlaubnis des Erzb. Ordinariats Köln

Monday, May 21, 2007

Himmelfahrt

Der Himmel ist unsere Heimat. Freuen wir uns, daß er es ist, denn sonst hätten wir gar keine Heimat! Was wir auf Erden so nennen, das ist genau genommen nur ein Abbild der himmlischen Heimat, und wenn wir hienieden von einer Heimat sprechen, so drücken wir damit mehr den Wunsch nach einer solchen aus, als daß wir sie wirklich zu besitzen vorgäben. Zum Begriff der Heimat gehört ja nicht nur, daß wir von dort herstammen, sondern daß es uns dort gut geht und daß wir daselbst bleiben können. Nun stammt unser Leib freilich von der Erde, allein wie vielen Menschen geht es auf der Welt denn eigentlich gut? Und ginge es auch Jemand ganz gut, wie lange währt es? Fürwahr, die Erde zeigt sich uns nicht als Heimat, warum sollen wir sie also dafür halten? Vom Himmel dagegen stammt unsere Seele, für den Himmel ist Leib und Seele bestimmt, in ihm finden wir bleibendes Glück und ungestörte Ruhe.
Wer jedoch nach dem Himmel als seiner wahren Heimat strebt, der muß auf Erden sich als Fremdling betrachten, der darf sein Herz nicht ans Irdische hängen, sondern muß das suchen, was dort oben ist, wohin der Herr gegangen ist, um uns eine Wohnung zu bereiten.

Dr. Praxmarer

Mit Druckbewilligung des Hochw. Bischofs von Chur

Tuesday, May 01, 2007

St-Joseph's Oratory of Mount Royal


Founded in 1904 by Brother André, c.s.c., known to countless thousands as "The Miracle Man of Montreal". The huge basilica, with a capacity of 12.000 standees, crowns the work he initiated. It is the largest temple in the world dedicated to saint Joseph. Close to four million pilgrims and visitors come to the Shrine each year.